
Hemmstoff erfolgreich getestet
Mahagonigewächs hilft gegen das Ebolavirus
Ein pflanzliches Mittel wirkt gegen das Ebolavirus. Das zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Marburg und Gießen in einer aktuellen Veröffentlichung.

Hemmstoff erfolgreich getestet
Ein pflanzliches Mittel wirkt gegen das Ebolavirus. Das zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Marburg und Gießen in einer aktuellen Veröffentlichung.

Eisen kommt im menschlichen Körper natürlicherweise vor. Bei Menschen mit Parkinson verteilt es sich jedoch auf ungewöhnliche Weise im Gehirn. Dies zeigt eine Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), die im Fachjournal „Brain“ erschienen ist.

Das Immunoproteasom zerlegt Eiweiße und sorgt dafür, dass Bruchstücke davon auf der Zelloberfläche präsentiert werden. Es hilft so dem Immunsystem kranke Zellen zu erkennen. Bei chronischen Entzündungen und Autoimmunkrankheiten ist dieser „Informationskanal“ jedoch überaktiv.

Fettmolekül stört Signalübertragung im Gehirn
Untersuchungen eines internationalen Forscherteams unter Federführung der Universität Bonn an Mäusen zeigen, dass das körpereigene Fettmolekül Sphingosin-1-phosphat (S1P) fatale Auswirkungen im Gehirn entfalten kann.
Was haben Salamander aus den nordamerikanischen Wäldern, Insekten aus Neuseeland und Zwergtintenfische aus Thailand gemeinsam? Sie alle produzieren Klebstoffe, um sich anzuheften, zu tarnen, zu verteidigen oder um Beute zu fangen.

Molekular orientierte Zellforschung
Die interne Organisation von Bakterien und deren Dynamik steht im Fokus eines neuen hochschulübergreifenden Sonderforschungsbereichs, für den sich Arbeitsgruppen aus Marburg, Gießen und München zusammengetan haben.

Das Eiweißmolekül Ferritin ist ein wichtiger Eisenspeicher des menschlichen Körpers. Wie eine Studie des DIfE nun zeigt, lassen sich die höheren Ferritin-Gehalte gealterter Zellen auch auf einen gestörten Ferritin-Transfer zurückführen.

Ein Wirkstoff mit Namen Dinaciclib kann möglicherweise verhindern, dass Brusttumoren gegen eine Chemotherapie resistent werden. Das zeigt eine aktuelle Studie unter Beteiligung der Universität Bonn.

Pharmazeutinnen von der Universität des Saarlandes ist es gelungen nachzuweisen, warum Kurkumin antientzündlich wirkt: Der Stoff, dem Currypulver seine gelbe Farbe verdankt, beeinflusst wie Kortison gezielt ein bestimmtes Protein („Gilz“), das bei Entzündungen im menschlichen Körper eine Schlüsselrolle spielt.

Dem Team um Prof. Dr. Ralf Erdmann aus der Abteilung Systembiochemie der Ruhr-Universität Bochum ist ein weiterer Schritt zum Verständnis wahrer Vielzweck-Organellen geglückt: In Peroxisomen, die unter anderem am Abbau von Fettsäuren beteiligt sind, entdeckten sie einen neuen Rezeptor namens Pex9p.

Das Treibhausgas Kohlendioxid könnte sich künftig mit einem neuen biologischen Mittel aus der Atmosphäre entfernen lassen. Denn ein Team um Tobias Erb hat nach dem Vorbild der Fotosynthese einen künstlichen Stoffwechselweg entwickelt.

Manche Kinder leiden unter völlig zersausten Haaren, die sich partout nicht kämmen lassen. Im Deutschen trägt das Phänomen den treffenden Namen „Syndrom der unkämmbaren Haare“ oder auch „Struwwelpeter-Syndrom“.
Stressresistente mikrokolonialen Pilze
Kleine schwarze Pilze sind die wahren Größen unter den Mikroorganismen, denn sie sind extrem stressresistent. Das ermöglichen bisher unbekannte Proteine und spezielle Zellprozesse.

Die Ferroptose bezeichnet eine vor kurzem entdeckte Form des Zelltods, die in weiten Teilen noch nicht verstanden ist. Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München stellen nun ein zentrales Enzym vor, welches das tödliche Signal erst möglich macht.

Merck hat jetzt das CellAsic® Onix2 Mikrofluidik-System für die Lebendzell-Bildgebung am Markt eingeführt. Damit werden Labormikroskope zu leistungsstarken Werkzeugen für die Lebendzell-Bildgebung und erlauben eine tiefergehende Analyse.

Biochemische Reaktionen in Echtzeit verfolgen
Mit einem leistungsstarken Röntgenlaser hat ein internationales Forscherteam erstmals einen Gen-Schalter in Aktion beobachtet. Die Untersuchung unter Leitung von Dr. Yun-Xing Wang vom US-Krebsforschungsinstitut (National Cancer Institute) zeigt die ultraschnelle Dynamik eines sogenannten Riboswitches, der einzelne Gene an- und ausschalten kann.

Knauer und 3B Pharmaceuticals haben das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt „Kamelide Antikörper“ jetzt erfolgreich abgeschlossen. Antikörper sind nach wie vor eines der aktuellsten und wichtigsten Themen im Bereich der Grundlagenforschung.

Lichtrezeptor als Thermosensor
Pflanzen reagieren empfindlich auf Veränderungen ihrer Umgebungstemperatur. Die Ackerschmalwand hat beispielsweise bei 22 °C einen kompakten Wuchs. Erhöht sich die Temperatur, zeigt die Pflanze ein gesteigertes Längenwachstum.

MitarbeiterInnen der Center for Advanced Bioanalysis GmbH (CBL) haben eine neuartige Methode zur Beobachtung von Proteinen in biologischen Membranen entwickelt. Die Forschungsarbeit wurde nun in der Fachzeitschrift Nature Nanotechnology veröffentlicht.

Das Hohlfaser-Bioreaktorsystem von FiberCell bietet die Möglichkeit, eine große Anzahl an Zellen unter in vivo-ähnlichen Konditionen zu kultivieren und so Exosomen in konzentrierter Form herzustellen.