Mikroskopie und Bildauswertung

Inverse Forschungsmikroskopie ECLIPSE Ti

Moderne Lebendzell-Mikroskopie
Die Nikon GmbH, Mikroskope, stellt die neue Reihe Inverser Forschungsmikroskope – ECLIPSE Ti – vor. Mit drei abgestuft ausgestatteten Stativ-Modellen bietet das ECLIPSE Ti erhöhte Systemgeschwindigkeit, effiziente multidimensionale Mikroskopie und noch größere Flexibilität. In Kombination mit der bewährten Nikon Spitzen-Optik und als Teil vollintegrierter Mikroskopsysteme sind alle drei Ti-Modelle hervorragend für Standard-Anwendungen in der Bio- und Reproduktionsmedizin (z.B. ICSI, IMSI, IVF) sowie für die Kontrolle und Aufzeichnung von Zellkulturen, Embryonen, Einzellern und anderen Lebendproben und natürlich für vollautomatisierte Live Cell Imaging Experimente mit topaktuellen Applikationen wie beispielsweise TIRF-, FRET- und konfokaler Laser-Scanning-Mikroskopie in der Forschung geeignet.

Nikon’s Imaging- und Mikroskopkontroll-Software NIS- Elements verbindet nahtlos die Funktionsabläufe der motorisierten Ti-Komponenten mit Nikon- und anderen CCD-Kameras. Dadurch sind unterschiedlichste Bildaufnahme- und Analysesequenzen, mehrdimensionales Imaging über die Zeit sowie FRET-, FRAP-, „High-Content-Analysen“ und Photo-Aktivierungs-Experimente einfach zu programmieren und laufen automatisiert ab.

Die flexible Motorisierung der Mikroskopkomponenten ist für das Ti erweitert und vereinfacht worden: Ein hochpräziser und schneller Original-Nikon XY-Scanningtisch erleichtert die Durchführung von Multi-Point-Experimenten und für die hochmoderne TIRF-Mikroskopie steht nun eine motorisierte TIRF-/Fluoreszenz-Beleuchtungseinheit zur Verfügung.

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Neu entwickelte, digitale HUB-Controller erhöhen durch die effiziente Gestaltung der elektronischen Kommunikationssignale zwischen Mikroskop und PC signifikant die Reaktionsgeschwindigkeit der motorisierten Komponenten. Die verbesserte Geschwindigkeit der Mikromotoren von Objektiv-Revolver, Filterrädern, Verschlüssen usw. vermindert zusammen mit der Optimierung der Bildaufnahme-Protokolle wesentlich die Lichtbelastung und damit die Phototoxizität für lebende Zellen. Als Ergebnis liefert das Ti beim Live Cell Imaging aussagekräftigere Daten. Dabei ist die Nutzbarkeit motorischer Mikroskopfunktionen nicht auf das Top-Modell Ti-E – mit eingebautem Nano-Z-Fokusmotor – beschränkt; auch die manuellen Stative Ti-U und Ti-S können modular mit einzelnen Motor-Komponenten auf- bzw. nachgerüstet werden, wodurch Budget-optimierte Konfigurationen ausgewählt werden können.

Das Herzstück des Ti ist Nikon’s anerkannt hochwertige Spitzen-Optik mit mehr als 100 verschiedenen CFI60-Objektiven für nahezu alle erdenklichen biomedizinischen Anwendungen. Sieben Objektive wurden zusammen mit dem Ti neu entwickelt: Das VC Plan Apo 20x/NA 0,75 ist neben den herkömmlichen Farben auch für 405 nm (violett) korrigiert. Neue 20x, 40x und 60x „S“ Plan Fluor Objektive mit Deckglaskorrekturringen und extra langen Arbeitsabständen stehen nun für eine noch sensitivere Detektion von Fluoreszenzsignalen zur Verfügung und ermöglichen außerdem wahlweise den Halo-reduzierten „ADM“-Phasenkontrast. Um auch mit extrem hochaperturigen Spezial-Objektiven ohne Phasenring – z.B. den 60x und 100x TIRF Plan Apo Objektiven (numerische Apertur 1,49) – gestochen scharfe Bilder im Phasenkontrast aufnehmen zu können, hat Nikon für das Ti den „externen Phasenkontrast“ entwickelt.

Nikon’s exklusives „Perfect Fokus System“ (PFS) für absolute Langzeit-Fokuskonstanz in der Lebendzell-Mikroskopie hat mit dem Ti-E eine geniale Miniaturisierung erfahren, und ist jetzt in den motorisierten 6-fach DIC Objektivrevolver integriert. Durch die benutzerfreundliche Integration der Bedienelemente in das Stativ des Ti-E kann das PFS jetzt auch ohne externe Elektronik eingestellt werden.

Der erweiterbare telezentrische Raum zwischen Objektivrevolver und Stativ steht selbstverständlich auch bei Nikon‘s neuer Ti-Serie für eine flexible, modulare Systemerweiterung zur Verfügung. Hier können wahlweise bis zu zwei der insgesamt fünf Ti-Epi-Illuminatoren – manuell oder motorisiert Laser-TIRF, „White-Light“-TIRF, Photoactivation und normale Epi-Fluoreszenz – übereinander kombiniert werden. Der „Stratum“-Raum steht auch für die individuelle Integration anderer Einkoppel-Einheiten wie z.B. Laser-Pinzetten bereit. Auch bei Verwendung des PFS bleiben, aufgrund der Integration dieses einzigartigen Fokus-Systems in den Objektivrevolver, alle diese Möglichkeiten erhalten.

Die Anzahl an Ausgängen für CCD-Kameras ist großzügig gestaltet. Neben mehreren seitlichen sowie der direkten „Base-Port“ Adaption gibt es sogar einen hinteren Kameraausgang, dessen montierte Kamera Pixel-genau auf eine andere Kamera justiert werden kann, z.B. für die exakten Aufzeichnungen von FRET-Spektren.

Die Ergonomie beim Ti wurde besonders im Hinblick auf Bedienbarkeit, Sichtbarkeit und Verständlichkeit optimiert. Am Ti-E sind an der Front und an beiden Seiten des Stativs die Tasten für die wichtigen Bedienfunktionen, einschließlich für das voll integrierte PFS griffgünstig angeordnet. Ein LCD-Display unterrichtet den Nutzer stets über die aktuelle Einstellung der optischen Konfiguration von Kondensor, Objektiv und Fluoreszenz. Die Bedienung des kompletten Mikroskops geht mit dem Ergo-Controller und dem XY-Joystick auch dann, wenn man sich bei der Arbeit auf den Bildmonitor konzentriert, leicht von der Hand.

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