Biocrates Life Sciences AG und Helmholtz Zentrum München

Zehn Jahre Partnerschaft in der personalisierten Medizin

Die Biocrates Life Sciences AG und das Helmholtz Zentrum München, deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, haben den Beginn einer neuen Phase der Zusammenarbeit in ihrer zehnjährigen Partnerschaft bekannt gegeben. Die Kooperation beinhaltet groß angelegte Metabolomics-Projekte mit dem Ziel den Transfer in die klinische Diagnostik zu erleichtern.

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums ihrer Zusammenarbeit organisieren das Helmholtz Zentrum München und Biocrates, Biotech-Unternehmen im Bereich der zielgerichteten Metabolomics, das Symposium "Microbiome Meets Metabolome", das am 26. und 27. September im LMU Klinikum Großhadern in München stattfindet. Auf der Veranstaltung werden wissenschaftliche Experten aus der ganzen Welt die neuesten Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Lebensstil, Mikrobiota und Stoffwechsel diskutieren.

Prof. Dr. Jerzy Adamski, Leiter des Genomanalysezentrums und der Abteilung Molekulare Endokrinologie und Metabolismus des Helmholtz Zentrums München, sagte: „Zu Beginn unserer Partnerschaft hatten viele Wissenschaftler noch nicht mal von dem Begriff Metabolomics gehört. In den vergangenen zehn Jahren hat sich Metabolomics dann zu einem unverzichtbaren Forschungsfeld entwickelt, sowohl als alleinstehende Disziplin wie auch in Kombination mit anderen Technologien. Das Ziel unserer weiteren Zusammenarbeit mit Biocrates ist es, Metabolomics Daten aus der Forschung in klinisch relevante Biomarker-Signaturen zu übersetzen.“

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Die Partnerschaft hat den Grundstein für die breite Anwendung der Metabolomics in der biomedizinischen Forschung gelegt. Der Beitrag der Forscher des Helmholtz Zentrums München zur Integration der Metabolomics in Großstudien wie beispielsweise KORA (Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg) hat ihnen weltweite Anerkennung gebracht. In diesen Studien wurde der Zusammenhang von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil mit der Häufigkeit von Diabetes, Krebs und anderen Krankheiten korreliert. Der gezielte Einbezug von standardisierten Metabolomics-Daten half den Forschern am Helmholtz Zentrum München bei der Aufklärung des Zusammenhangs zwischen genetischem Hintergrund und klinischen Ergebnissen.

Dr. Matthias Scheffler, Chief Business Officer von Biocrates, führte hierzu aus: „Während der letzten zehn Jahre war das Helmholtz Zentrum München eine wesentliche Unterstützung bei der Weiterentwicklung der analytischen Kit-Plattformen von Biocrates. Als nächsten Schritt wollen wir die fortschrittlichen Technologien schaffen, die große bevölkerungsbezogene Studien wie NAKO (Nationale Kohorte) mit Hunderttausenden von Teilnehmern nachhaltig unterstützen können. Zusammen wollen wir unser Wissen über die Wechselwirkung zwischen Wirt, Ernährung und Mikrobiom im gesunden Menschen sowie bei Erkrankungen erweitern.“

Quelle: Biocrates Life Sciences

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