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febit erhält US Patent für mikrofluidisches Extraktionsverfahren

Wie die febit heute bekannt gab, wurde dem Unternehmen das US-Patent für ihr mikrofluidisches, microarray-basiertes Extraktionsverfahren für DNA und RNA erteilt (US 7 320 862). Das Verfahren ist Grundlage für eine neue Technologie, die einen breiteren Einsatz von Hochdurchsatzsequenzierern der neuesten Generation (sog. Next Generation Sequencer) im Bereich genomischer Forschung ermöglicht. Vor allem die weitere Erforschung des Humangenoms durch Resequenzierung profitiert von der Methode: febit nutzt dabei sein mikrofluidisches Biochip-System Geniom®, um selektiv Nukleinsäuren anhand ihrer Sequenz aus Genomproben zu isolieren. Grundlage für diese Technologie ist die Synthese von hochdichten Microarray-Biochips mit flexiblem Design, eine seit Jahren bei febit etablierte Technologie. Das patentierte Verfahren wird als "hybselect" bzw. als "targeted sequencing" oder "sequence capture" bezeichnet. Mit Hilfe der neuen Methode werden bereits vor der Sequenzierung die Gene oder Genom-Abschnitte aus einer Probe isoliert, die für den Forscher interessant sind. Die mikrofluidischen Geniom Biochips von febit sind schon seit einigen Jahren erfolgreich für die Analyse und Synthese von DNA im Einsatz. Das Patent ist nun in den USA erteilt, Europa und weitere Länder werden folgen. febit hält derzeit über mehr als 20 Patente und Patentanmeldungen. Neben dem Bereich der Bioanalytik deckt dieses Portfolio vor allem die Herstellung von synthetischen Genen mittels Biochips ab. In diesem Bereich hält die febit Schlüsselpatente. Über eine fokussierte Anmeldestrategie hat sich die febit damit wichtige Produktbestandteile, Prozesse sowie Weiterentwicklungen sichern können.

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