Ionenchromatographie

Chromatbestimmung in Trinkwasser

Metrohm hat eine äußerst sensitive ionenchromatographische Methode zum Nachweis von Cr(VI) entwickelt, deren Bestimmungsgrenze unter 0,02 µg/l Chrom(VI) liegt.

In der Natur freigesetzt, gelangt hexavalentes Chrom ins Trinkwasser und belastet dieses erheblich. Bereits kleinste Dosen sind umwelt- und gesundheitsschädlich.

Die Applikation erfüllt auch den nach EPA-Norm 218.7 geforderten Grenzwert. Bei Bedarf kann die Probe automatisiert mit Inline-Ultrafiltration für die Injektion vorbereitet werden. Die Detektion erfolgt durch Nachsäulenreaktion mit 1,5-Diphenylcarbazid und anschließender Detektion bei 530 nm.

Die Steuerung erfolgt über die Ionenchromatographie-Software MagIC Net. Der Anwender findet sich darin schnell zurecht, zahlreiche Überwachungs- und Kontrollfunktionen sorgen für richtige und sichere Ergebnisse.

Hintergrund:
Generell wird Cr(VI) als allergieauslösend, krebserzeugend und stark giftig eingestuft und unterliegt daher einer strengen Kontrolle. Auch wenn die RoHS-Richtlinie die Verwendung von Chrom(VI)-Verbindungen in Europa seit 1. Juli 2006 stark einschränkt, bleibt Chromat ein verbreiteter Schadstoff in der Umwelt. Chrom(VI) findet seinen Weg in Böden und gelangt mit der Zeit auch in unser Wasser. Der EU-Grenzwert für Gesamtchrom, der auch jenem der WHO und der deutschen Trinkwasserverordnung entspricht, liegt noch bei 50 µg/l. Derzeit wird diskutiert, diesen Grenzwert deutlich zu erniedrigen.

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