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analytica-Neuheit

Analytik Jena bringt neues ICP-OES-Gerät auf den Markt

In ihrem Stammsegment für Analysenmesstechnik bietet die Analytik Jena AG mit dem PlasmaQuant® PQ 9000 ab sofort erstmals ein High-Resolution Array ICP-OES (optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma) für die Multielementanalytik im eigenen Technologieportfolio an.

Die Methode wird für die Routinemessung kleinster Elementkonzentrationen insbesondere in der Umweltanalytik, Materialforschung, Metall- und Pharmaindustrie angewendet. In den für diese Produkte wichtigsten Märkten China, Japan und Thailand erfolgte die Markteinführung bereits im Herbst 2013. Vorgestellt wird das neue Produkt in Deutschland erstmals im Rahmen der analytica (Stand A1.310).

"Das PlasmaQuant® PQ 9000 wurde entwickelt, um die kompliziertesten analytischen Herausforderungen in der Emissionsspektrometrie mit dem höchsten Grad an Präzision, Methodenflexibilität und Bedienkomfort zu bewältigen. Wir bauen damit auf unseren langjährigen Erfahrungen in der Entwicklung von High-End-Spektrometern auf", sagte Torsten Olschewski, Leiter des Geschäftsbereichs Analytical Instrumentation bei der Analytik Jena AG.

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Technologische Fortschritte beim Produkt bestehen u.a. in der optischen Auflösung, dem Plasma-Torch-Design sowie der Plasmaerzeugung und -beobachtung. "Das PlasmaQuant® PQ 9000 ist mit seiner Array-Technik, der herausragenden spektralen Auflösung und dem ausgeklügelten Design der Plasma-Torch ein Spezialist für anspruchsvolle Proben und komplizierte Matrices. Es ist in der Unterbindung von spektralen Störungen und chemischen Interferenzen hochperformant. Damit ermöglicht es eine leistungsstarke Elementanalytik zum Beispiel für Proben mit hohen Salzfrachten, für petrochemische Produkte sowie für die Spurenanalyse in Metallmatrices", so Olschewski weiter.

Methode
Die optische Emissionsspektroskopie mittels induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) ist eine Analysenmethode, bei der sehr heißes Argon-Plasma dazu verwendet wird, um die in einer Probe vorliegenden Elemente mittels optischer Emission zu analysieren. Anhand der emittierten charakteristischen Strahlung können die Gehalte einzelner Elemente bestimmt werden. Die ICP-OES-Technologie wird routinemäßig in weiten Teilen der Industrie angewandt, so beispielsweise in der Umweltanalytik, Materialforschung, Metall- oder Pharmaindustrie.

Anwendungen
In vielen Hochleistungsmaterialien kommt den Metallen der Seltenen Erden, zum Beispiel Cer, Lanthan, Neodym oder Europium, eine Schlüsselrolle zu. Das PlasmaQuant® PQ 9000 kann die linienreichen Spektren dieser Metalle in jeder Matrix sicher analysieren, wobei hohe Materialfrachten mineralischer, metallischer oder salzhaltiger Proben kein Problem darstellen. Typische spektrale Störungen, wie sie u.a. durch Eisen oder Silizium hervorgerufen werden, treten dank des hohen Auflösungsvermögens selten auf bzw. können sehr einfach korrigiert werden. Eine weitere Gruppe sehr anspruchsvoller Probenmatricies, die am PlasmaQuant® PQ 9000 bequem analysiert werden können, stellen Refraktärmetalle wie Wolfram, Molybdän, Zirkonium oder Niob dar. Dem großen Linienreichtum dieser Materialien (spektrale Störungen) begegnet das PlasmaQuant® PQ 9000 wiederum mit einzigartiger spektraler Auflösung und einer neuartigen vollautomatisierten Untergrundkorrektur. Ein typischer Anwendungsbereich ist auch die Qualitätskontrolle von Mineralölprodukten und Kraftstoffen, bei der Metallgehalte und andere Additiven, die u.a. das Schäumen, Oxidieren oder den Motorenabrieb beeinflussen, regelmäßig kontrolliert werden. Hierbei empfiehlt sich das PlasmaQuant® PQ 9000 durch seine einzigartige Plasmastabilität und ermöglicht des Weiteren, dass sowohl Elementspuren des Phosphors, Schwefels, Kobalts oder Molybdäns als auch sehr hohe Gehalte an Calcium oder Natrium effizient in der gleichen Probe bestimmt werden können.

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