Ein Vierteljahrhundert Analytik Jena

Festakt in der Neuen Weimarhalle

Am 1. September 2015 beging die Analytik Jena ihr 25-jähriges Gründungsjubiläum. Zur Veranstaltung im congress centrum Neue Weimarhalle waren fast 1000 Mitarbeiter und Gäste erschienen.

Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG.

Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG begrüßte die Gäste. Matthias Altendorf als CEO des Mutterunternehmens Endress+Hauser, Wolfgang Tiefensee, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft im Freistaat Thüringen, Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena und Prof. Dr. Klaus Dicke, ehemaliger Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena hielten unterhaltsame Grußreden, bevor das bunte Abendprogramm startete, das erst nach Mitternacht endete.

Die Analytik Jena AG blickt auf ein Vierteljahrhundert erfolgreicher Unternehmensentwicklung zurück. Das Thüringer Unternehmen, das seit etwas mehr als zwei Jahren zur Schweizer Endress+Hauser Gruppe gehört, wurde im Frühjahr 1990 in den Wende- und Umbruchzeiten als Vertriebsfirma gegründet.

Es gehörte mit der Handelsregisternummer 27 zu den ersten Firmengründungen in der DDR der Nachwendezeit. Mit einem Kapital von 6000 Ost-Mark starteten die Gründer Klaus Berka und Jens Adomat sowie der bereits Ende 1990 ausgeschiedene Walter Maul die Analytik Jena GmbH als „Vertriebsfirma für Analysemessgeräte“ großer internationaler Konzerne in den neuen Bundesländern. Heute ist das Unternehmen mit mehr als 1100 Mitarbeitern und Umsatzerlösen von mehr als 120 Mio. Euroim Geschäftsjahr 2013/2014 ein international agierender Konzern.

Anzeige

„Es gibt heute keinen relevanten Markt mehr, in dem wir mit unseren Labor-Analysegeräten nicht vertreten sind“, sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Berka. In seinen Kernsegmenten ist das Unternehmen seit Jahren rund um den Globus gut unterwegs. Mit einem Exportanteil von etwa 75 % verkauft es seine Produkte heute in über 90 Länder, Tendenz steigend.

Mit dem Kauf der Laboranalysetechnik-Sparte der Carl Zeiss Jena GmbH im Dezember 1995 erfolgte eine Zäsur und das Unternehmen agierte fortan als Entwickler, Hersteller und Anbieter innovativer High-Tech-Produkte, mit denen Analytik Jena sich im Wettbewerb mit großen Konzernen am Weltmarkt behaupten konnte. Der Erfolg war keineswegs selbstverständlich: „In unserer relativ kurzen Unternehmensgeschichte haben wir bereits eine enorme Entwicklung mit vielen Fort- aber auch einigen Rückschritten hinter uns, und haben gerade in der Anfangszeit hohe, insbesondere finanzielle Risiken auf uns genommen, auch das Risiko des Scheiterns“, blickt Klaus Berka heute zurück.

Als Hersteller von technologisch hochspezialisierten Labor-Analysegeräten unterschiedlichster Anwendungen hat sich Analytik Jena weltweit aufgestellt. Das Portfolio umfasst Analysegeräte zur Messung der Konzentrationen von Elementen und Molekülen wie auch Systeme für bioanalytische Anwendungen, die von der Probenvorbereitung bis zur Detektion den ganzen Lebenszyklus einer Probe erfassen.

„Der Markt für unsere Produkte wächst je nach Produktgruppe jährlich zwischen drei und zehn Prozent. Analysiert wird überall. Egal, ob es darum geht, unsere Umwelt auf Schadstoffe zu kontrollieren, von den Kunden und Märkten geforderten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, Wissenschaftlern Spitzenprodukte für ihre Forschungsaufgaben bereitzustellen oder neue molekulardiagnostische Reagenzien oder Diagnoseverfahren anzubieten“, sagt Klaus Berka. „Wir erwarten, dass der Bedarf an entsprechenden Hochtechnologieprodukten in den nächsten Jahren noch erheblich zunehmen wird.“

Ein wichtiger Schritt nach vorne wurde im vergangenen Jahr durch die Erweiterung des Portfolios um die sogenannte ICP-Massenspektrometrie, die von einem US-amerikanischen Unternehmen erworben wurde, vollzogen. „Mit der Integration der ICP-Massenspektrometrie in unser Stammgeschäft sind wir nun in der Lage, das gesamte Portfolio in der Elementspurenanalyse in der Atomspektroskopie anzubieten“, freut sich Klaus Berka. „Diese Akquisition ist Basis, um unser Portfolio noch stärker auszubauen und bringt uns näher an die großen US-amerikanischen Wettbewerber heran.“ Die Akquisition zielt auch darauf ab, in neue Absatzbranchen, Kundenbereiche und Märkte einzudringen und die Marktposition der Analytik Jena zu verstärken.

In den vergangenen Jahren ist es der Analytik Jena dabei immer wieder gelungen, sich durch innovative Produkte auch gegenüber erheblich größeren Wettbewerbern am Markt zu positionieren und international zu wachsen. „Insbesondere auch durch die Integration der Analytik Jena in das Familienunternehmen Endress+Hauser blicken wir optimistisch in die Zukunft. Gemeinsames Ziel ist es, hier in Thüringen weiter zu investieren und mit Nachhaltigkeit erfolgreich zu sein. Ich sehe hier noch lange kein Ende“, sagt Klaus Berka.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Effizienz und Leistung

Die neue Pioneer mit vielen Funktionen zum intelligenten Betrieb in Ihrem Labor. Mit antistatischem Stab zur Erdung. Weitere Informationen über die Waagen Pioneer PX

 

mehr...
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem LABO Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite