
SARS-CoV-2 in der Luft nachweisen
Biosensor für das Corona-Virus
Einem Team von Forschern der Empa, der ETH Zürich und des Universitätsspitals Zürich ist es gelungen, einen neuartigen Sensor zum Nachweis des neuen Coronavirus zu entwickeln.

SARS-CoV-2 in der Luft nachweisen
Einem Team von Forschern der Empa, der ETH Zürich und des Universitätsspitals Zürich ist es gelungen, einen neuartigen Sensor zum Nachweis des neuen Coronavirus zu entwickeln.
Ein Forscherteam entwickelt adsorbierende Funktionstextilien nach dem Vorbild der Natur: Sein bionischer Ölsammler kann Kontaminationen effizient von einer Wasseroberfläche entfernen.

Ein mit Sensoren ausgestatteter Schwimmroboter der TU Freiberg soll dank künstlicher Intelligenz komplett autonom auf dem Wasser fahren und dabei kontinuierlich verschiedenste Umweltparameter messen. So lässt sich die Wasserqualität von Talsperren und Stauseen jederzeit in Echtzeit überprüfen.
Im Kurt-Schwabe-Institut werden polymermodifizierte All-Solid-State-ionenselektive Elektroden für die potentiometrische Ionendetektion von umweltrelevanten Ionen entwickelt. Im Folgenden beschreiben die Autoren die Entwicklung der Sensoren für die Bestimmung von Ca2+-Ionen.
Chemikaliencocktails in der Umwelt beschreiben
Kombinierte chemisch-bioanalytische Methoden können Chemikalienmischungen effizient beschreiben. Das berichtet ein internationales Forscherinnen-Team unter um Prof. Beate Escher vom UFZ in einem Übersichtsartikel im Wissenschaftsmagazin Science.

Nährstoff- und Düngebedarf ermitteln und...
Die Vorgaben der Europäischen Union verlangen eine Verringerung des Nitratgehalts im Grundwasser. Dabei helfen digitale Techniken, die Forschende unter Federführung der Technischen Universität München (TUM) am Wissenschaftszentrum Weihenstephan entwickelt haben.

Wie sich in Europa die Wasserqualität...
Mehr als 100 internationale Wissenschaftler*innen haben über fünf Jahre Methoden und praktische Lösungen erarbeitet, mit denen Schadstoffe erkannt und das Risiko von Chemikaliencocktails bewertet werden können. Wie die Politik diese wissenschaftlichen Ergebnisse umsetzen kann, haben die Forscher in 15 sogenannte Policy Briefs beschrieben. Veröffentlicht wurden sie im Fachmagazin Environmental Sciences Europe.

Maßnahmen gegen Spurenstoff-Belastung
Am 5. Dezember fand im Bundesministerium für Umwelt (BMU) die erste Sitzung eines neuen ExpertInnengremiums statt, das künftig regelmäßig begutachten wird, wie gefährlich einzelne Spurenstoffe sind.

Der jetzt veröffentlichte Bericht „Zustand der Umwelt“ der Europäischen Umweltagentur (EUA) stellt fest, dass Europa im Umweltbereich vor Herausforderungen von nie da gewesener Größenordnung und Dringlichkeit steht und nennt sieben Schlüsselbereiche, in denen mutige Maßnahmen erforderlich sind.

Verringerte Fruchtbarkeit, geschädigter...
Wissenschaftler der TU Berlin haben eine umfassende Auswertung der weltweit zur Verfügung stehenden Studien der vergangenen Jahrzehnte vorgenommen, die untersuchten, wie Mikroplastik die im Boden lebenden Organsimen beeinträchtigt. Die Auswertung ergab einen negativen Einfluss auf Stoffwechsel, Fortpflanzung und Wachstum bei diversen Bodenorganismen.
Über eine Spektroskopie-Methode mit Potenzial für die Mikroplastik-Analyse berichten die Wissenschaftler der Universität Koblenz.
Mikrobiologinnen und -biologen in Marburg und Bremen haben einen Stoffwechselweg entdeckt, der eine wichtige Rolle beim mikrobiellen Abbau der Algenbiomasse im Ozean spielt. Die Aufklärung der genauen Abläufe auf molekularer Ebene bis hin zum Nachweis der weltweiten Verbreitung liefern wertvolle Informationen für künftige Berechnungen der Kohlendioxid-Bilanz der Weltmeere.
Hochdurchsatzanalytik mit MALDI-TOF-MS
Mithilfe einer neuen Methode zur Bodenanalyse können Kontaminationen mit Sprengstoffen an ehemaligen Rüstungsstandorten schneller und in großen Probenzahlen quantifiziert werden. Wie das im Einzelnen aussieht, erläutert ein Autorenkollektiv aus Forschung und Wirtschaft.
Was die Kopplung von Dünnschichtchromatographie (DC) und biologischen Wirktests für eine umfassende Bewertung von Umweltproben leisten kann, zeigen die Autoren von der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz in diesem Fachbeitrag.

Trotz eines enormen Aufwands bei der Prüfung der Umweltauswirkungen von Pestiziden für die Zulassung werden dabei die Praxisbedingungen nicht berücksichtigt. Dies kritisieren ein Zoologe und ein Umweltwissenschaftler in einem frei zugänglichen Meinungsartikel in der Fachzeitschrift "Frontiers in Environmental Science“.

Schadstoffstress bei Organismen
Schadstoffe wie Pestizide können bereits in zehntausendfach geringeren Konzentrationen Wirkungen auf sensitive Individuen haben als bislang angenommen. Das konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in ihrer aktuellen im Fachmagazin Scientific Reports veröffentlichten Studie zeigen.
Hochauflösende Massenspektrometrie für die...
Während die geforderten Bestimmungsgrenzen bekannter Umweltkontaminanten sinken, steigen die Konzentrationen von bisher unbekannten Verbindungen menschlichen Ursprungs. Detektoren, die beide Herausforderungen bedienen, also eine Quantifizierung bekannter Kontaminanten sowie die Identifizierung unbekannter Verbindungen ermöglichen, sind moderne LC-Q-TOF-Systeme.

Deutscher Umweltpreis zum 27. Mal vergeben
Die Bodenwissenschaftlerin Prof. Dr. Ingrid Kögel-Knabner (Technische Universität München) und der Unternehmer Reinhard Schneider (Mainz) haben aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der DBU-Kuratoriumsvorsitzenden und Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erhalten.
Analytik polychlorierter Terphenyle
Polychlorierte Terphenyle (PCT) sind persistente, schwerflüchtige, chlorierte Aromaten und werden nach wie vor aus primären und sekundären Quellen in die Umwelt emittiert. Der Autor stellt eine neue, vergleichsweise leicht anwendbare Analysenmethode vor, die für Umweltproben geeignet ist.
Wasseranalytik mit HILIC und Tandem-MS
Wissenschaftler der TU Dresden stellen eine HILIC-Analysemethode mit Tandem-MS vor, die sie speziell für die Bestimmung von Metformin in Abwasserproben entwickelt haben.