Bestimmung von Dioxin

Bestimmung von Dioxin

Phenomenex Inc. publiziert eine neue Methode zur Bestimmung von Dioxin aus Futtermitteln und Gewebeproben. Sie basiert auf hochauflösender Gaschromatographie mit massenspektroskopischer Detektion (HRGC/MS). Nach dem letzten Dioxin-Zwischenfall in Deutschland hat die Nachfrage für entsprechende Analysen stark zugenommen.

Die neue Methode wurde in Zusammenarbeit mit Vista Analytical entwickelt. Sie schließt zusätzlich die Bestimmung der Dibenzofurane (PCDF) und polychlorierten Biphenyle (PCB) ein, um das gesamte toxische Äquivalent (TEQ) der Probe zu ermitteln.

„In den letzten Jahren ist die Umweltbelastung mit Dioxin wegen strenger Richtlinien im Allgemeinen zurückgegangen. Aber Zwischenfälle wie der in Deutschland kommen aus den verschiedensten Gründen immer wieder vor“, erklärt Sky Countryman, Manager des Applikationslabors von Phenomenex. „Robuste analytische Verfahren sind immer noch nötig, um potenzielle Gefährdungen durch Dioxine und andere Umweltgifte in der Nahrungskette aufzudecken und deren Ursachen zu beseitigen.“

Eine technische Mitteilung zur neuen Phenomenex HRGC/MS-Methode ist gerade veröffentlicht worden. Diese kann abgerufen werden unter www.phenomenex.com/dioxin. Die Methode wurde entwickelt, um anorganisches Hühnerfutter sowie Fisch aus dem Mississippi und den Großen Seen zu analysieren. Sie wurde auch erfolgreich für die Analytik von Schrimps aus verschiedensten Regionen eingesetzt.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Marktübersicht

TOC-Analysatoren

Gerade in der Umweltanalytik ein wichtiger Parameter zur Beurteilung von Wässern, Böden oder auch Luft: TOC (Total organic carbon). Geräte für die TOC-Analyse und ihre technischen Merkmale sind hier in tabellarischer Übersicht zu finden.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Umwelt

Flusssedimente wirken als Senke für Mikroplastik

Forscher der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) und der Goethe-Universität Frankfurt haben gemeinsam das Vorkommen von Mikroplastik in der Elbe untersucht. Dazu haben sie das Flusswasser und die Flusssedimente von der mittleren über die untere...

mehr...