Herstellungsverfahren (www.labo.de)
Synthese unnatürlicher Aminosäuren
Ein Forschungsteam hat ein Verfahren vorgestellt, das die Synthese unnatürlicher Aminosäuren und damit das Design maßgeschneiderter Substanzen für verschiedene Anwendungen erleichtern könnte.

Strukturanalyse mit Neutronendiffraktion (www.labo.de)
Wasser macht Platz für die Komplexbildung von Proteinen
Eine europäische Forschergruppe hat mit der Neutronendiffraktionsmethode untersucht, wie Wassermoleküle sich bei der Komplexbildung von Proteinen verhalten.

Materialforschung (www.labo.de)
Natrium-Leerstellen verbessern Batterieeigenschaften
Forschende aus Marburg, Köln und Singapur haben einen neuartigen Feststoff auf Natriumbasis hergestellt, der sich als Elektrolyt in sicheren und erschwinglichen Batterien eignen könnte. Die Verbindung weist die höchste Leitfähigkeit vergleichbarer Elektrolyte auf, die bisher bekannt ist.

Forschungsteam trickst Ebola-Virus aus
Ein künstlich hergestellter Hemmstoff bremst die Vermehrung des Ebola-Virus; er könnte die Entwicklung eines Arzneimittels ermöglichen, das gegen die lebensbedrohliche Ebola-Seuche hilft

Unterschiedliche Atomradien erzwingen Entmischung
Rechtzeitig zur Chemiedozententagung: Marburger Gastgeber zeigen, dass Elementsorten im größten Bismut-haltigen Polyanion strikt getrennt vorliegen.

Mutation verursacht Herzrasen (www.labo.de)
Molekulargenetik eröffnet Therapieoption
Aus dem Takt: Enthält der Bauplan einer Ionenschleuse nur einen einzigen veränderten Buchstaben, so gerät der Rhythmus des Herzens durcheinander. Das hat ein Forschungsteam entdeckt, als es molekulargenetisch untersuchte, was hinter dem Herzrasen eines Patienten steckt.

Emil von Behring-Preis 2017 (www.labo.de)
Auszeichnung für Dr. Yasmine Belkaid
Am 31. März 2017, dem 100. Todestag Emil von Behrings, vergibt die Philipps-Universität Marburg den Emil von Behring-Preis 2017. Erstmals in der Geschichte des Preises erhält eine Wissenschaftlerin diese Auszeichnung: Die amerikanische Immunologin Dr. Yasmine Belkaid wird für ihre herausragende Forschung auf dem Gebiet der mukosalen Immunologie geehrt.

Hauchdünne Halbleiterschichten (www.labo.de)
Untergrund beeinflusst Halbleiter-Monolagen
Hauchdünne Halbleiterschichten verhalten sich unterschiedlich, je nachdem, auf welchem Untergrund sie aufgebracht sind. Das hat ein Team um den Physiker Dr. Arash Rahimi-Iman von der Philipps-Universität Marburg herausgefunden.

Vorhersage entlastet das Gehirn (www.labo.de)
Wie wir eigene Handlungen wahrnehmen
Sinneswahrnehmungen kosten unser Hirn weniger Energie, wenn wir die Vorkommnisse, die wir wahrnehmen, selbst hervorrufen.

Wanderung von Tumor- und Immunzellen (www.labo.de)
Vertauschte Signalrichtung steuert Zellwanderung
Eine Forschungsgruppe unter der Leitung des Marburger Pharmakologen Prof. Dr. Thomas Worzfeld hat einen neuen Mechanismus entdeckt, der die zielgerichtete Wanderung von Tumor- und Immunzellen steuert.

Wie der Tumor seinen Gegenspieler umdreht
Vom Unterdrücker zum Unterstützer: Wenn der Krebshemmer p53 Tumore fördert statt verhindert, bedient er sich eines Helfers, den Tumorzellen brauchen, um in die Lunge einzudringen. Das haben Krebsforscher aus Marburg und Halle herausgefunden, indem sie das mutierte p53-Gen und dessen Zielmoleküle ausschalteten und die Folgen studierten.

Hemmstoff erfolgreich getestet (www.labo.de)
Mahagonigewächs hilft gegen das Ebolavirus
Ein pflanzliches Mittel wirkt gegen das Ebolavirus. Das zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Marburg und Gießen in einer aktuellen Veröffentlichung.

Funktionalisierung von Halbleitern (www.labo.de)
Organische Moleküle auf Siliciumoberflächen verankern
Aus der Trickkiste der Organischen Chemie: Aktuelle Erkenntnisse mittelhessischer Chemiker und Physiker versprechen, die Halbleitertechnik um vielfältige Anwendungen zu erweitern.

Molekular orientierte Zellforschung (www.labo.de)
Großprojekt erforscht Binnenstruktur von Bakterien
Die interne Organisation von Bakterien und deren Dynamik steht im Fokus eines neuen hochschulübergreifenden Sonderforschungsbereichs, für den sich Arbeitsgruppen aus Marburg, Gießen und München zusammengetan haben.

Käfer riechen mit Mund und Antennen
Käfer nutzen Antennen und Mundwerkzeuge, um sowohl Geruch als auch Geschmack wahrzunehmen. Das haben Biologinnen und Biologen aus Marburg und Göttingen herausgefunden, indem sie Kopf- und Gehirnstrukturen von Käfern präzise beschrieben und die Aktivität der Gene nachwiesen, die Riechen und Schmecken ermöglichen.

ERC-Starting Grant (www.labo.de)
Wie Viren Bakterien in Biofilmen töten
Der Biophysiker Professor Dr. Knut Drescher von der Philipps-Universität erhält für seine Arbeit 1,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC).

Gerichtete Weißlichtquelle (www.labo.de)
Weißes Licht trägt Lasereigenschaften
Eine Erfindung aus Marburg und Gießen kombiniert die Vorzüge von weißen Leuchtdioden und Laser. Das Team um die Chemikerin Prof. Dr. Stefanie Dehnen und den Physiker Dr. Sangam Chatterjee nutzt ein maßgeschneidertes Halbleitermaterial, um gerichtetes, weißes Licht zu erzeugen.

Legionärskrankheit (www.labo.de)
Legionellen schwächen Abwehr durch Voraus-Kommando
Der Erreger der Legionärskrankheit vermehrt sich besonders gut in den Fresszellen des menschlichen Immunsystems, wenn er Transportbläschen als Vorhut eingesetzt hat, die krankmachende Stoffe enthalten.
Tagung der Materialwissenschaftlerinnen (www.labo.de)
In den Hexenküchen brodelt es wieder
Am 29. und 30. April gewähren exzellente Wissenschaftlerinnen auf der achten Tagung „Aus den Hexenküchen der Materialwissenschaften“ einen Einblick in ihr häufig wenig bekanntes Fachgebiet. Organisiert wird die Veranstaltung in der Waschkaue des Weltkulturerbes Rammelsberg nahe Goslar durch die Universität Oldenburg.

Auf dem Weg zur organischen Elektronik (www.labo.de)
Moleküle in der Radarfalle
Die blitzschnellen Molekülbewegungen organischer Halbleiter-Moleküle lassen sich präzise nachvollziehen, wenn man ausgeklügelte Messverfahren und Computersimulationen verbindet.

Laserkühlung steht vor neuen Anwendungen (www.labo.de)
Wie sich mehratomige Moleküle einfrieren lassen
Chemische Verbindungen aus mehr als zwei Atomen lassen sich mittels Laserbestrahlung kühlen – das haben Forscher aus Marburg und dem russischen Sankt Petersburg aufgrund theoretischer Überlegungen herausgefunden.

Biokatalyse im Mikrochip (www.labo.de)
Das Chip-Bakterium bei der Katalyse beobachten
Chemiker der Uni Leipzig haben in Kooperation mit Wissenschaftlern der Uni Marburg und des MPI für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr eine neue Methode entwickelt, um die Biokatalyse im Mikromaßstab untersuchen zu können.

Wie Metallcluster wachsen
Erst der Kern, dann die Schale: Chemikerinnen und Chemiker aus Marburg und Karlsruhe haben den schrittweisen Aufbau von Metallcluster-Verbindungen verfolgt, das sind kleinste Ausschnitte von Metallen in molekularer Form.

Was die Lebensprozesse im Innern zusammenhält
Eine Forschungsgruppe an der Philipps-Universität Marburg will den Schlüsselprozessen des Lebens auf die Spur kommen. Dafür untersucht das Team um Prof. Dr. Roland Lill, wie in bestimmte Proteine die sogenannten Eisen-Schwefel-Cluster eingebaut werden.
Molekulargenetik vereinfacht Pharmatests (www.labo.de)
Wirkungsmechanismen von Krebsmedikamenten aufgeklärt
Ein neues molekulargenetisches Verfahren hilft, Medikamentenstudien effektiver durchzuführen als bisher, indem es die Wirkungsweise der dabei eingesetzten Moleküle beleuchtet.

Ungewöhnlicher Lichtrezeptor behebt... (www.labo.de)
Frühform eines lichtabhängigen Enzyms zur DNA-Reparatur entdeckt
Biologinnen und Biologen aus Marburg, Salamanca und Sevilla haben Licht in die Evolution der DNA-Reparatur gebracht. Das Team um Prof. Dr. Alfred Batschauer von der Philipps-Universität fand bei der genetischen Untersuchung von Pilzen der Unterabteilung Mucoromycotina heraus, dass diese über ein lichtabhängiges Enzym verfügen, welches anders als bislang angenommen nicht nur einzelsträngige, sondern auch doppelsträngige DNA reparieren kann.

Neues Molekül für die Chemie-Lehrbücher
Isoliert statt hinter Gittern: Chemikerinnen und Chemiker aus Marburg und Karlsruhe haben eine Verbindung dingfest gemacht, die üblicherweise nur in kristalliner Form vorkommt, nicht aber als einzelnes Molekül. Es handelt sich um ein Homolog des Kohlenmonoxids, nämlich Bleimonoselenid (Summenformel PbSe).

Tumorhemmer mit Doppelleben (www.labo.de)
Wie das Down-Syndrom vor Krebs schützt
Zu zerfasert für Krebs: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Dr. Matthias Lauth von der Philipps-Universität Marburg haben einen molekularen Mechanismus aufgeklärt, der dazu beiträgt, dass Menschen mit Down-Syndrom seltener an Krebs erkranken als andere.

Katalysatoren und Stofftrennungssysteme (www.labo.de)
Auf die Löcher kommt es an
Poröse Katalysator-Materialien verlieren ihre gleichmäßige Struktur, wenn ihre Porengröße zu klein ist. Das hat ein wissenschaftliches Team der Forschungsallianz der Universitäten Gießen und Marburg sowie des Karlsruher Instituts für Technologie durch ein neues Verfahren festgestellt.

Wie Zellen Gewebe bilden (www.labo.de)
Zellskelett an der Bildung von Epithelien beteiligt
Wie haften die Zellen eines Gewebes aneinander? Der Antwort auf diese Frage ist ein Pharmakologenteam von der Philipps-Universität Marburg jetzt nähergekommen.

Marburger Mikrobiologe ausgezeichnet
Der Marburger Mikrobiologe Prof. Dr. Erhard Bremer ist zum Fellow der American Academy of Microbiology gewählt worden. Mit diesem Fellowship zeichnet die American Society for Microbiology Wissenschaftler für herausragende Beiträge auf dem Gebiet der Mikrobiologie aus.

Gen-Fragmente steuern Hirnentwicklung
Zellen schneidern ein Nervenkostüm: Die bruchstückhafte Abschrift eines Gens lässt Hirnzellen so reifen, dass sie Vernetzungen bilden können, um Erfahrungen zu verarbeiten.

Erweitert Anwendungsmöglichkeiten von... (www.labo.de)
Transport ohne Träger
Physiker haben eine Versuchsanleitung entwickelt, die nanotechnische Anwendungen von Halbleitern eröffnet. Demnach ist eine Sequenz elektromagnetischer Pulse in der Lage, Ladungen über die inneren Grenzflächen von Halbleitern zu transportieren, die aus ungleichartigen Materialien bestehen.

Bose-Einstein-Kondensat (www.labo.de)
Halbleiter in Zeitlupe
Quantensprung in die Praxis: Der Marburger Physiker Prof. Dr. Mackillo Kira hat Prozesse in Halbleitern als Modell genutzt, um Wechselwirkungen in einem extremen quantenphysikalischen System zu erklären, einem so genannten Bose-Einstein-Kondensat.

Vogelgrippeviren (www.labo.de)
Wie Grippeerreger Artgrenzen überwinden
Der Eindringling bleibt unerkannt: Ein einziger ausgetauschter Proteinbaustein reicht aus, damit das Vogelgrippevirus neue Wirte befallen kann. Das berichten Virologinnen und Virologen um Prof. Dr. Friedemann Weber in der Fachzeitschrift „Cell Host & Microbe“.

Schlummertrunk erhält Konkurrenz (www.labo.de)
Neuartige Schlafmittel in Sicht
Marburger Wissenschaftler haben gemeinsam mit US-amerikanischen Kollegen herausgefunden, wie körpereigene Moleküle beeinflusst werden können, die für Schlaflosigkeit verantwortlich sind. Das Team ermittelte die Struktur eines Rezeptors, an den der Wirkstoff Suvorexant bindet, der erst kürzlich von der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde als Medikament gegen Schlaflosigkeit zugelassen wurde. Der Aufbau erklärt auch, wie andere Moleküle binden, berichten die Wissenschaftler

Energiesparendes Verfahren zur... (www.labo.de)
Licht liefert händische Moleküle ohne Spiegelbild
Licht verhindert Spiegelung: Ein metallhaltiger Katalysator erlaubt die energiesparende Synthese medizinisch relevanter Substanzen. Das berichtet eine Forschergruppe um Prof. Dr. Eric Meggers von der Philipps-Universität Marburg in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Nature“.

Erforschung nicht-kodierender RNAs (www.labo.de)
Marburger Biochemiker leitet bundesweiten Forschungsverbund
Der Marburger Biochemiker Prof. Dr. Gerhard Schratt erforscht in einem neuen, bundesweiten Verbund mit Fachkolleginnen und -kollegen, wie nicht-kodierende Ribonukleinsäuren auf die Entwicklung des Nervensystems einwirken.

Rudolf-Leuckart-Medaille (www.labo.de)
Auszeichnung für herausragende Malariaforschung
Der Marburger Biologe Prof. Dr. Klaus Lingelbach hat am 16. Juli 2014 in Zürich anlässlich der Jahrestagung der Deutschen und Schweizer Gesellschaften für Parasitologie die Rudolf-Leuckart-Medaille erhalten.

Auslöser für Zell-in-Zell-Invasionen... (www.labo.de)
Gerüstet für die Invasion
Rückendeckung für Eindringlinge: Das Gerüstprotein Aktin reichert sich an der Rückseite einer Zelle an, wenn diese in eine andere Zelle eindringt. Das haben Pharmakologen von der Philipps-Universität herausgefunden, als sie nach Molekülen suchten, die an Zell-in-Zell-Invasionen (Entosis) beteiligt sind.

Organische Halbleiter ermöglichen effizientere Solarzellen
Marburger Physiker haben herausgefunden, wie die Anordnung der Moleküle in organischen Halbleitern die Besetzung energiearmer Zustände begünstigt oder hemmt, die ihrerseits den Wirkungsgrad von Solarzellen bestimmen.

Gen für Herzrhythmusstörungen entdeckt (www.labo.de)
Wie das Herz aus dem Takt gerät
Wenn der Türsteher versagt: Überaktive Kaliumkanäle führen zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen. Das haben Mediziner aus Marburg und Münster herausgefunden, die ein neues Gen entdeckten, das die elektrische Reizleitung im Herzen beeinflusst.

