SARS-CoV-2-Genome aus Österreich sequenziert
Im Rahmen des kürzlich von CeMM gestarteten Projekts „Mutationsdynamik von SARS-CoV-2“ wurden nun 21 SARS-CoV-2-Genome aus Österreich sequenziert und veröffentlicht.
Im Rahmen des kürzlich von CeMM gestarteten Projekts „Mutationsdynamik von SARS-CoV-2“ wurden nun 21 SARS-CoV-2-Genome aus Österreich sequenziert und veröffentlicht.
Biomaterialien gezielt herstellen
Magnetbakterien können zur Herstellung neuartiger Biomaterialien genutzt werden. Ein Team von Mikrobiologen an der Universität Bayreuth unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Schüler hat mit diesem Ziel ein "Baukasten"-System entwickelt, das die genetische Umprogrammierung der Bakterien ermöglicht.
MALDI-TOF-Massenspektrometrie zur...
Das pflanzliche Mikrobiom ist komplex und erst in Ansätzen untersucht. Forschende des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) haben nun eine Methode der Proteinmusteranalyse optimiert, um neue Fragen zu beantworten: Welche Bakterien leben auf einem Salatblatt? Und: Welche Rollen spielen sie da eigentlich?

RNA-Extraktion im Hochdurchsatz
Biotecon Diagnostics bringt mit dem Foodproof Magnetic Preparation Kit VI eine automatisierbare Hochdurchsatzlösung für die RNA-Extraktion von Erregern verschiedener Virusfamilien auf den Markt.

Wie viele Fettsäuren eine Zelle aufnimmt, beeinflusst unter anderem ein ganz bestimmtes Protein in der Hülle dieser Zelle. Das berichten Forschende am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC). Bei Menschen mit Übergewicht ist dieser Prozess anscheinend ebenfalls verändert.
Ein Forschungsteam zeigt in Untersuchungen am Beispiel des Süßwasserpolypen Hydra, dass die Wechselwirkung bestimmter Mikroorganismen eine Rolle bei der Entstehung von Tumoren spielen kann.

DSMZ-Wissenschaftlerin Yvonne Mast nutzt die Synthetische Biologie für die umweltfreundliche Herstellung von D-Phenylglycin.

Der Cobas SARS-CoV-2-Test von Roche ist für die In-vitro-Diagnostik CE-markiert. Mit den Cobas-Systemen können laut Roche auch große Probenmengen in kurzer Zeit auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 analysiert werden.

Wissenschaftler haben eine Art der Zellteilung entdeckt, die durch "Proteinwellen" im Inneren von Zellen ausgelöst wird. Sie sehen hier Potenzial für den Einsatz in der synthetischen Biologie.

Proteine haben eine Schlüsselstellung bei der Steuerung der Lebensvorgänge in Pflanzen. Unter der Federführung der Technischen Universität München (TUM) hat ein Wissenschaftsteam nun rund 18 000 der in der Modellpflanze Arabidopsis thaliana vorkommenden Proteine kartiert.
Proteine trennen für die Massenspektroskopie
Die zweidimensionale Kapillarelektrophorese ermöglicht die Online-Charakterisierung von gelelektrophoretisch getrennten Proteinen mittels Massenspektrometrie. Diese Methode beschreiben Autoren in ihrem Artikel für LABO.

Wissenschaftler haben sechs Gentests auf ihre Zuverlässigkeit untersucht und einen Beitrag zur Bewertung dieser Multi-Gen-Panels für den Einsatz in der klinischen Routinediagnostik geleistet.

Jahrestagung von DGHM und VAAM
Neue Erkenntnisse zu Mikroben werden auf der 6. gemeinsamen Jahrestagung von DGHM und VAAM präsentiert, die vom 8. bis 11. März 2020 in Leipzig stattfindet.

DSMZ-Wissenschaftler machen eine von Experten gepflegte Datenbank für die Nomenklatur von Bakterien verfügbar.

Bei kritischen zellschädigenden Bedingungen können Mitochondrien vorhandene Energie für den Selbsterhalt nutzen. Eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung des Zentrums für Physiologie und Pharmakologie der MedUni Wien identifizierte nun L-Typ Kalziumkanäle in der Zellmembran als Auslöser dieser Schutzfunktion.

Von der Sterilisation bis zur Abfüllung
Das Dispensier- und Dosiersystem von Systec automatisiert die Befüllung von Petrischalen oder Reagenzgläsern.

Ein internationales Team um den LMU-Molekularbiologen Axel Imhof hat die Etablierung genetischer Markierungen nach der Zellteilung modelliert. Die Erkenntnisse erlauben einen tieferen Einblick in die Vererbung epigenetischer Histon-Modifikationen.

Das Bakterium Vibrio cholerae ist Auslöser für Cholera. Allerdings führt nur eine hinreichend große Menge an Choleraerregern im Darm zu einer Erkrankung. Kai Papenfort von der Universität Jena erforscht, woher die Bakterien wissen, ob sie zahlreich genug sind, um die Immunabwehr zu überwinden.

Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um die Zellen in der lebenden Fruchtfliegenlarve zu beobachten und zelluläre Prozesse zu verfolgen.

Forscher am Biozentrum der Universität Basel haben entdeckt, wie die Zellteilung in Bakterien zeitlich gesteuert wird. In zwei Publikationen berichten sie, wie ein Signalmolekül dieses "Uhrwerk" steuert und so der Zelle vermittelt, wann der richtige Zeitpunkt ist, sich zu vermehren.