Wertvolle Stoffe aus Abwasser
An der TU Wien werden in Bioreaktoren spezielle Mikroorganismen kultiviert, mit denen man aus Abwasser wertvolle Substanzen produzieren kann. Auf der Hannover Messe 2015 wird die neue Technologie nun präsentiert.
An der TU Wien werden in Bioreaktoren spezielle Mikroorganismen kultiviert, mit denen man aus Abwasser wertvolle Substanzen produzieren kann. Auf der Hannover Messe 2015 wird die neue Technologie nun präsentiert.

Pflanzenschutzmittel in Oberflächengewässern
Die EU will die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln weiter optimieren. Dazu sollen die unterschiedlichen nationalen Verfahren weiter harmonisiert werden. Fraunhofer-Forscher haben eine Software zur Abschätzung von Pestiziden in Oberflächengewässern für Deutschland entwickelt.
Aktuelle TOP 5
Agrochemikalien stellen ein globales Risiko...
Agrochemikalien stellen ein globales Risiko für Fließgewässer auf rund 40 Prozent der Erdoberfläche dar. Da in die Untersuchung auch viele Gewässer in unbeeinflussten Gebieten wie Gebirgen und Wäldern einbezogen wurden, seien diese Chemikalien somit ein Problem für die Gewässer in landwirtschaftlichen Gebieten.

Metrohm hat eine äußerst sensitive ionenchromatographische Methode zum Nachweis von Cr(VI) entwickelt, deren Bestimmungsgrenze unter 0,02 µg/l Chrom(VI) liegt. Die Applikation erfüllt auch den nach EPA-Norm 218.7 geforderten Grenzwert.
Mid-Infrarot-Laser für die Luftanalytik
Eine Kooperation der TU Wien mit Forschungsteams aus Moskau hat nun einen Laser im mittleren Infrarotbereich hervorgebracht, der stark genug ist, Plasma-Filamente in der Luft zu erzeugen. Damit könnte man die Atmosphäre chemisch untersuchen.
Umweltschutz ist im industriellen Umfeld wie auch im öffentlichen Raum ohne überprüfbare Messwerte gar nicht vorstellbar. Ob zur Vermeidung gesundheitsgefährdender Situationen, zur Adaption industrieller Prozesse oder schlicht zur Erfüllung gesetzlicher Auflagen.

Mit 24/7-Echtzeitüberwachung und Fernsteuerung
Merck Millipore, die Life-Science-Sparte von Merck, hat mit den Modellen AFS® 40E/80E/120E und 150E jetzt neue Wasseraufbereitungssysteme im Programm. Sie bieten Laboren eine wirtschaftliche Lösung zur Wasseraufbereitung.

Professor Dr. Andreas Fath von der Universität Furtwangen arbeitet an einem Verfahren zur Spaltung von Flusswasser-Kontaminanten in unproblematische mineralische Produkte. Für seine Untersuchungen nutzt er ein AB Sciex QTRAP®-4000-System zur Identifikation und Quantifizierung.
Verbessertes Datenportal für...
Die German Federation for Biological Data, kurz GFBio, hat ihren Internetauftritt überarbeitet und um neue Werkzeuge und Angebote erweitert. GFBio ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes interdisziplinäres Verbundprojekt zur nachhaltigen Sicherung von Forschungsdaten aus der Biologie und den Umweltwissenschaften.

WTW hat jetzt ein neues Mitglied in der Familie der intelligenten, digitalen IDS-Sensoren im Programm: Der VisoTurb® 900-P ist ein handlicher, kompakter IR-Trübungssensor mit einer Wellenlänge von 860 nm und einer Messung unter 90° Messwinkel nach ISO 7027 bzw.
150 Boden-, Sediment- und Biotaproben pro...
Die Aufreinigung von Boden-, Sediment- und Biotaproben mit Kieselgel oder Florisil wurde am limnologischen Institut Dr. Nowak bis 2012 von Hand durchgeführt. Trotz standardisierter Probenvorbereitung ließen sich bei diesem zeitaufwändigen Verfahren größere Abweichungen oft nicht vermeiden.
Der weltweite Verlust der Biodiversität, der Vielfalt an Arten und Lebensräumen, steigt dramatisch. Die Folgen von Umweltveränderungen wie Lebensraumzerschneidung und Klimawandel werden aber oft erst verspätet erkannt und unterschätzt – mit besorgniserregenden Konsequenzen.
Bioreaktoren kommen bei zahlreichen energieintensiven Anwendungen zum Einsatz, zum Beispiel bei der Abwasserreinigung in Kläranlagen oder bei der Erzeugung von Biogas. Eine entscheidende Rolle spielt die gute Vermischung der eingesetzten Substanzen.
Uran-Isotope hinterlassen einen „Fingerabdruck“, mit dem sich das Alter und die Herkunft von Gesteinen bestimmen lässt. Geologinnen und Geologen haben nun anhand dieser Uran-Isotope Erkenntnisse darüber gewonnen, wie das Recycling von Erdkruste vor sich geht.
Die Emschergenossenschaft und BRAIN forschen an Möglichkeiten zur weiteren Nutzung von Abwasser durch biotechnologische Verfahren. Hierdurch soll unter anderem die Energieausbeute gesteigert sowie spezielle Öle für die Nutzung als Hochleistungsadditive in der Schmierstoffindustrie gewonnen werden.
Kosmischer Staub am Grund des Pazifischen Ozeans hat zu überraschenden Erkenntnissen über Supernovae – das sind massereiche explodierende Sterne außerhalb unseres Sonnensystems - geführt.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt das am 14. Januar in Berlin veröffentlichte Sondergutachten und die Forderung des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) nach einer deutlichen Verringerung des Stickstoffstoffeintrags in die Umwelt.
Meeresforschung in Gießen und Kolumbien
Das deutsch-kolumbianische Exzellenzzentrum für Meeresforschung CEMarin geht gestärkt in die nächste Runde: Der DAAD hat die zweite Förderphase bis 2019 bewilligt und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Verstetigung des Zentrums.

Neuentwicklung mit doppelter Leistung
Das FiberLight® von Heraeus wird in vielen kleinen, tragbaren Spektrometern und mobilen Detektionsgeräten eingesetzt. Seine Langlebigkeit und Rauscharmut sowie seine Eigenschaft, sofort einzuschalten, ermöglichen zusätzliche Anwendungsfelder.

Phosphorrecycling aus Klärschlamm
Phosphor ist für alle Lebewesen unersetzlich, neben Stickstoff die wichtigste Grundlage für Pflanzenwachstum und Hauptbestandteil von Pflanzendünger: ein wertvoller Mineralstoff.