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Zell- und Mikrobiologie
Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an den Japaner Yoshinori Ohsumi für die Entdeckung des sogenannten Autophagie-Mechanismus. Dieser spielt unter anderem bei der Zersetzung von Zellbestandteilen eine Rolle. Das teilte das Karolinska-Institut am Montag in Stockholm mit.
mehr...Für die Erforschung von Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen spielen Zellmodelle aus Stammzellen eine zunehmend wichtige Rolle. Forschern der Technischen Universität München ist es gelungen, Zellen herzustellen, die neue Einblicke bieten.
mehr...Proteine, auch Eiweiße genannt, erfüllen in unserem Körper lebenswichtige Funktionen: Sie transportieren Stoffe, bekämpfen Krankheitserreger oder fungieren als Katalysatoren. Damit diese Prozesse zuverlässig funktionieren, müssen die Proteine eine definierte dreidimensionale Struktur annehmen.
mehr...Wie reagieren lebende, genetisch veränderte Nervenzellen mit einer krankhaften Degeneration auf Wirkstoffe, die für Medikamente gegen die Alzheimer-Krankheit getestet werden? Wie viel von diesem Therapeutikum ist nötig, um das Absterben der Nervenzelle hinauszuzögern?
mehr...Bisher wurde angenommen, dass die Entwicklung von Stammzellen von der Umgebung abhängt, in die sie eingebettet sind. Ein Forscherteam der Universität Basel beschreibt erstmals einen Prozess, nach dem neuronale Stammzellen im Hippocampus ihr Schicksal selbst über das Protein Drosha regulieren.
mehr...In Deutschland sterben bis zu 15.000 Patienten im Jahr an Krankenhausinfektionen, so schätzt das Nationale Referenzzentrum für die Überwachung dieser Infektionen. Eine große Rolle spielen hier die multiresistenten Bakterien, denen die gängigen Antibiotika nichts mehr anhaben können.
mehr...Ein bisher vor allem als Tumorsuppressor bekanntes Molekül hemmt die Vermehrung SARS auslösender Coronaviren, wie LMU-Forscher zeigen.
mehr...Das Protein Interleukin-6 (IL-6) kann in Zellen verschiedene Funktionen übernehmen, je nachdem wie es Zellen aktiviert. Regt es Zellen über den klassischen Signalweg an, hilft es bei der Regeneration von Gewebe und ist unentbehrlich bei der Bekämpfung von bakteriellen Infektionen.
mehr...Viele Krebserkrankungen werden erst zur tödlichen Gefahr, wenn sich an anderen Stellen im Körper Metastasen bilden. Diese Tochtergeschwulste entstehen, indem sich einzelne Zellen vom Tumor ablösen und über den Blutstrom in entfernte Körperbereiche transportiert werden.
mehr...Kalkalgen, Muscheln, aber auch Seeigel und Seesterne sind Baumeister der Nanowelt: Nur mit Kalk, Proteinen und Zuckern erschaffen sie präzise geformten Strukturen.
mehr...Bakterien können Elektronen – gleichzusetzen mit „Energie“ – direkt in feste leitfähige magnetische Mineralien, sogenannte Magnetite, pumpen und im Magnetit über lange Strecken transportieren.
mehr...Seit Beginn der HIV-Epidemie wird darüber spekuliert, warum HIV und die durch die Viren ausgelöste Immunschwächekrankheit AIDS in Afrika so viel stärker verbreitet sind als in anderen Ländern der Welt.
mehr...In einer klinischen Studie im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) erhalten Leukämiepatienten nach einer Knochenmarktransplantation erstmals speziell aufgereinigte Zellen des Immunsystems, so genannte T-Gedächtniszellen.
mehr...Was bringt gesunde Zellen dazu, sich in Tumorzellen zu verwandeln und unkontrolliert zu vermehren? Wissenschaftler der Universität Würzburg haben die Rolle eines besonderen Proteins in diesem Prozess untersucht – und dabei die Antwort auf einen alten Streit gefunden.
mehr...Im menschlichen Körper schlummert ein potenzieller Lebensretter: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Tübingen sowie des DZIF haben entdeckt, dass das Bakterium Staphylococcus lugdunensis einen antibiotischen Wirkstoff produziert.
mehr...Die Großhirnrinde ähnelt einer riesigen Telefonzentrale. Über unzählige Leitungen werden hier zum Beispiel aus den Signalen der Sinnesorganen Informationen über die Umwelt gewonnen. Um die Datenflut in sinnvolle Bahnen zu lenken, agieren die einzelnen Pyramidenzellen der Großhirnrinde wie winzige Telefonistinnen.
mehr...Die Forschungsgruppe von Prof. Fiona Doetsch am Biozentrum der Universität Basel hat den Plexus choroideus, ein Adergeflecht im Gehirn, das die Hirnflüssigkeit produziert, untersucht und herausgefunden, dass dieser neurale Stammzellen im erwachsenen Gehirn reguliert.
mehr...Gemeinsam mit Kollegen von der ETH Zürich haben Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München und der TU München eine Software entwickelt, die erlaubt, einzelne Zellen über Wochen zu beobachten und gleichzeitig molekulare Eigenschaften zu messen.
mehr...Empa-Forscher haben drei neuartige Flammschutzmittel entwickelt und diese auf ihre Toxizität untersucht. Nicht alle haben den Test bestanden.
mehr...Menschliche Zellen verformen sich unter Krafteinwirkung. Aber wie stellen sie ihre ursprüngliche Form wieder her? Diesen für die Medizin und Biologie wichtigen Mechanismus beschreiben Wissenschaftler der FAU zusammen mit internationalen Kollegen.
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