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Symposium

Chromatographie – locker und informativ

In Düsseldorf fand ein hochinteressantes Symposium statt
Es war bereits das 10. Treffen in einer Reihe, die das Berliner Unternehmen KNAUER gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft veranstaltet hat. Thematischer Rahmen der KNAUER Chromatographie-Symposien ist traditionell eine Mischung aus Grundlagen, praxisbezogenen Anwendungen und neuesten Entwicklungen in der Chromatographie sowie verwandten Trenntechniken. In lockerer Atmosphäre besteht immer auch die Möglichkeit, beim Mittagessen oder in der Kaffeepause miteinander ins Gespräch zu kommen und zu fachsimpeln. „Der direkte Kontakt sei einfach durch keine noch so moderne Technik zu ersetzen“, hört man immer wieder von Teilnehmern.

Eingeladen hatte Prof. Dr. Jörg Breitkreutz vom Institut für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er begrüßte die Teilnehmer, die aus verschiedensten Bereichen der Wirtschaft und öffentlichen Institutionen gekommen waren, um sich über interessante Anwendungen und neue Entwicklungen in der Trenntechnik zu informieren:

•Den Einstiegsvortrag hielt Bernward Rittgerodt (KNAUER) mit einem vergleichenden Überblick über Dünnschichtchromatographie (TLC), Gaschromatographie (GC) und die High Performance Flüssigkeitschromatographie (HPLC).

•Prof. Dr. Bezhan Chankvetadze (Sepaserve GmbH) berichtete über den aktuellen Stand bei Enantioseparationen mit stationären Phasen, die auf Polysaccharidderivaten basieren.

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•Dr. Matthias Lübbert (KNAUER) griff das Thema chirale Trenntechnik auf und referierte über deren erfolgreichen Einsatz in Verbindung mit der „Simulated Moving Bed“-Technologie, einem kontinuierlich arbeitenden Chromatographieverfahren, das der Batch-Chromatographie im Hinblick auf Lösungsmittelverbrauch und Effektivität deutlich überlegen ist.

•Über die schnelle Lebensmittelanalytik mit Hilfe kapillarelektrophoretischer Trenntechniken sprach Dr. Christian Schmidt (KNAUER) und diskutierte dies an Beispielen zur Qualitätskontrolle und Produktionsüberwachung. Als interessantes Einsatzgebiet wurde auch der Einsatz für Ursprungs- und Verfälschungsnachweise bei Nahrungsmitteln präsentiert.

•Lebensmittel standen auch im informativen Vortrag von Silvia Marten (KNAUER) im Mittelpunkt. Sie befasste sich mit etablierten und neuen HPLC-Methoden in der Getränkeanalytik, die zur Produktionsüberwachung, Rohstoff- und Reinheitskontrolle sowie zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften eingesetzt werden. Dabei wurden die Vorzüge polymerer Trägermaterialien besonders beleuchtet.

•Einen äußerst aktuellen Vortrag aus dem Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffanalytik hielt Prof. Dr. Uwe Karst (Universität Twente, Enschede, NL). Er befasste sich mit dem Nachweis des blutdrucksenkenden Wirkstoffs Telmisartan in Blutplasma mittels LC/MS/MS. Bei der vorgestellten Methode werden Serumproben per „Turbulent Flow“-Chromatographie online gereinigt. Eine anschließende Umkehrphasen-HPLC trennt die Analyten und eine per APCI (atmospheric pressure chemical ionisation) aktivierte Massenspektrometrie dient zur spezifischen Detektion der Substanz. Die Methode wurde mit einem enzymatischen Immuno-Assay-Nachweisverfahren verglichen.

Am Rande der Veranstaltung konnten die Teilnehmer mit den Vortragenden diskutieren und hatten auch Gelegenheit, sich über Leistungen und Produkte von KNAUER zu informieren. Die Reihe der Chromatographie-Symposien soll nach Auskunft von Bernward Rittgerodt (Geschäftsführer KNAUER) im nächsten Jahr in Berlin mit einer großen Veranstaltung fortgesetzt werden.

Für nähere Informationen zu den Vortragsthemen aus Düsseldorf wenden Sie sich bitte an [email protected]. Wenn KNAUER Sie zu kommenden Veranstaltungen in Ihrer Nähe einladen soll, tragen Sie sich bitte ein unter http://www.knauer.net/anmeldung.

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